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Der Anspruch - gesund, natürlich, frisch

Lebensmittel sind nicht nur ein Mittel zum Leben, wie das erklärte Motto von Markus Bruderhofer lautet. Sie sind auch Lebensmittelpunkt des dreifachen Familienvaters. Auf dem elterlichen Bauernhof in Ebringen schaute er seiner Mutter viel über die Schulter und in die Kochtöpfe: „Das war echte Küche! Regionalität und Saisonalität spielten die entscheidende Rolle.” Die Neugier, die hier geweckt wurde, setzte sich in der Lehre zum Koch fort. Im traditionsreichen Steigenberger Inselhotel in Konstanz lernte er das Handwerk guten Kochens. Nach Stationen in verschiedenen Häusern der gehobenen Gastronomie im Schwarzwald und in der Schweiz war 1990 die Chance, das Restaurant „Alte Mühle” in Rielasingen-Worblingen als Küchenchef zu führen, eine große Herausforderung, immerhin war es mit 13 Gault-Millau-Punkten bewertet. Doch die Spitzengastronomie der Zeit war geprägt von einem Anspruch an besondere Exklusivität. „Frischer Fisch von den Seychellen, Waldbeeren aus Südamerika, damit konnte ich mich irgendwann nicht mehr identifizieren”. Mit der Erinnerung an das klassische Verfahren des „Einweckens” erschlossen sich neue Möglichkeiten auch im Winter Früchte servieren zu können, ohne diese importieren zu müssen. Die Bedeutung der Authentizität von Lebensmitteln, der Echtheit von Zutaten aber auch die Schattenseiten lernte Markus Bruderhofer bei einem fünfjährigen Ausflug in die Lebensmittelindustrie kennen: „Ich habe schnell gemerkt, dass das für mich nichts mit Essen, mit Ernährung zu tun hat, wie ich es mir vorstelle. Irgendwann habe ich mir dann vorgenommen, meine eigenen Ideen umzusetzen”. Aus der Abneigung gegen die hochindustrielle Verarbeitung von Lebensmitteln, die völlige Verfremdung durch Geschmacksverstärker und Zusatzstoffe entstand der Plan zur Selbstständigkeit. 1998 baute er seinen heimischen Keller aus und begann mit der Produktion der „Beschwipsten Früchte”. Schnell kamen Salatsaucen und Kräuterpasten zum Produktsortiment hinzu. Der Kreativität, Neugier und Freude am Kochen Bruderhofers ist es dann wohl auch zu verdanken, dass ständig neue Produkte ausprobiert, verworfen, verändert und in das Sortiment aufgenommen wurden. 2003 entstand im Gottmadinger Gewerbegebiet Goldbühl die Produktionshalle mit neuen Möglichkeiten für Expansion und die Einführung weiterer Produkte. Nachhaltigkeit bestimmt nicht nur das Konzept seiner Produkte, Markus Bruderhofer setzt auch auf erneuerbare Energien. Ein Großteil des benötigten Strombedarfs liefert die betriebseigene Photovoltaikanlage auf dem Dach der Produktionshalle. „Ich merke schon, dass das Bewusstsein in der Bevölkerung für gute, echte und unverfälschte Lebensmittel wächst. Die verschiedenen Lebensmittelskandale spielen dabei natürlich eine entscheidende Rolle”. Seit Jahren ist Bruderhofer Mitglied bei „Gutes vom See” und Unterstützer bei Slow Food Deutschland. Daher ist auch der Anspruch, den Markus Bruderhofer an seine eigenen Produkte hat, hoch. „Wir sind eine Feinkostmanufaktur und legen großen Wert auf die Regionalität und Saisonalität unserer Produkte”. Wenn es dann im Sommer keine Bärlauchpaste mehr gibt, sei es eben so. Aber die Spannung und Vorfreude auf die nächste Saison ist doch auch etwas Schönes.




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